Diese Zeiten haben mich zur Erkenntnis geführt, dass sie ausser Nerven und oftmals auch Spesen nichts einbringen. Auch wenn ich das eigentlich längst gewusst habe, habe ich immer wieder gepröbelt, ob ich es nicht doch aus eigener Kraft schaffen würde. An dieser Stelle ist mein Versagen vorprogrammiert.

Ich denke, dass der Herr solche Situationen zulässt und uns bis zu einem gewissen Punkt hinein führt. Bis zum Zeitpunkt, an dem eingesehen wird, dass es so nicht weiter gehen darf. Und die Möglichkeit immer noch besteht, umzukehren.

wenn ich einsam bin, schwach und verloren, mich friert und ich mich fürchte

mir der Boden entzogen wird, ich stürze und Übel mich plagen

schenkst du mir die Kraft und Geborgenheit nach der mich dürstet

wie oft hast du mich schon gerettet, beflügelt und getragen

Plötzlich ändert sich dieser Text und er zeigt auf, dass es einen Weg gibt, aus diesem Schlamassel heraus zu kommen.

Herr, du bist der Fels mein Herz ist fröhlich und ich will dir danken mit meinem Lied

für die Gnaden und den Frieden und das Glück, das du mir offenbarst

für die Burg, die du bist und die Zuflucht, die du ganz allein gibst

für die Liebe, die Perspektive, Erkenntnis, Freiheit und die Kraft

Und dieser Weg ist in Jesus zu finden, denn Jesus selber sagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben und niemand kommt zum Vater, ausser durch mich.“

Sorry Jimmy, aber zu wem sprichst du denn? Zu Glaubenden oder zu den Unbekehrten?

Es kann sein, dass solches beide „Parteien“ lesen, wenn überhaupt. Auch ich bin angesprochen.

In 1. Petr 4,17 steht ein Wort, welches schockierend sein könnte. DAS GERICHT BEGINNT BEIM HAUS GOTTES. Also bei mir und nicht bei dem, welcher neben mir sitzt. Damit möchte ich niemandem Angst einflössen, aber zum Nachdenken sollte dies schon anregen. Es könnte noch so viel geschrieben werden und dies wäre gut und zum eigenen Vorteil. Aber ich belasse es vorerst dabei.

Der Songschreiber sagt, dass er an Jesus glaubt, ihn braucht und auf ihn aufbaut.

Ob dies der Wahrheit entspricht, sei dahin gestellt.

Wie steht es mit dem Einzelnen unter uns?

Herzlich, Jimmy